Erneut Abrissdebatte aufgekommen

Mit Berichten der Chemnitzer Morgenpost und der Chemnitzer Freien Presse wurde nach dem Abriss des geschichtsträchtigen Hauses Zschopauer Straße 152 im Januar 2006 ein erneutes Mal die Abrissdebatte durch die Presse in den Mittelpunkt gerückt. Mit der Gegenüberstellung der Argumente der Stadt Chemnitz bzw. deren Tochterunternehmen GGG und die der Kritiker hat nun der Bürger die Möglichkeit, die Erklärungen beider Seiten auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen.

Als Skeptiker des Stadtumbaus Ost hat sich nun auch der bekannte Formgestalter Clauss Dietel aus Chemnitz in einem Interview der Chemnitzer Freien Presse vom 07. Dezember 2006 bekannt. Er meinte, der Stadtumbau sei ähnlich dem des sozialistischen Umbaus in Karl-Marx-Stadt, nur wären die Maßnahmen nicht ideologisch motiviert, sondern durch finanziellen Profit begründet.

Die Diskussion zu den Häuserabrissen in Chemnitz sollte dazu führen, dass die Bürger dieser Stadt auf diese Problematik sensibilisiert werden und damit Ihre Meinung abgeben können. Sie sollten daher auch Ihre Meinung zum Stadtumbau, der in Chemnitz in einem überproportionalen Maße durch Abrisse realisiert wird, kundtun. In einem Briefkasten, der einer dazu ausgerichteten Ausstellung gehört, können und sollten die Chemnitzer Bürger bis 31. Dezember 2006 ihre Vorschläge und Meinungen hervorbringen. Wir können Ihnen nur raten, diese Gelegenheit wahrzunehmen und die demokratischen Mitwirkungsrechte hierzu zu nutzen.

  

 

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