Überregionale Betroffenheit

Der Abriss historischer Bausubstanz in Ostdeutschland und im Besonderen das Beispiel Chemnitz löst überregional Betroffenheit aus, wie der heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienene Artikel im Politikteil auf Seite 4 zeigt. >LINK<

Der folgende an das Stadtforum Chemnitz gerichteter Brief auf Hamburg vom vergangenen Wochenende ist ein weiteres Beispiel:

„Mit Bestürzung und sehr viel Traurigkeit habe ich gestern im Deutschlandfunk gehört, was in Ihrer Stadt passiert. Es ist ein Skandal, dass man die Menschen ihres kulturellen Erbes und damit ihrer Wurzeln und ihrer Geschichte beraubt. Geschichts- und gesichtslose Menschen sind willfährige Opfer der Oberen. Dies ist in der Vergangenheit häufig deutlich geworden.
Ihre Stadtväter handeln zudem sehr kurzsichtig. Eine Stadt ohne historische Bauten ist völlig reizlos, sie wird nicht besucht, ist unattraktiv und wird immer mehr in die Bedeutungslosigkeit sinken. Es gibt immer Möglichkeiten Bauten zu retten, heutzutage gibt es viele Foren, um Spenden zu sammeln und mit guter Planung könnte man Menschen aus hässlichen Neubauten in die schöne alte Bausubstanz umsiedeln. Dass das Land Sachsen den Abriss auch noch subventioniert ist nicht zu fassen.“

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