Morgen beginnt Abriss Hans-Sachs-Straße

Ab morgen werden erneut historische Gebäude in Chemnitz abgerissen. Es handelt sich um die Häuser Hans-Sachs-Straße 2-14, die in den 1920er Jahren im Heimatstil erbaut wurden. Ein Verkauf der Gebäude sei nach Angabe der GGG nicht möglich gewesen, aufgrund der ungünstigen Lage. Das die GGG häufig völlig überhöhte Preise verlangt, die manchmal das 10-fache des Marktwertes ausmachen, blendet man gern von offizieller Seite aus.

Hans-Sachs-Straße

Hans-Sachs-Straße

Weitere geplante Abrisse in nächster Zeit:

Albert-Jentzsch-Straße 37 bis 53 (90 Wohnungen)
August-Bebel-Straße 1 und 3 (18 Wohnungen)
Horststraße 19/Lützowstraße 46 (9 Wohnungen)
Liebigstraße 7 und 9 (17 Wohnungen)
Limbacher Straße 73 (7 Wohnungen)
Terrassenstraße 16 (9 Wohnungen)
Würzburger Straße 44 (10 Wohnungen)
Yorckstraße 62 a, 64 bis 70 (32 Wohnungen)

Bitte noch fleißig Fotos machen, bevor es zu spät ist!

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5 Kommentare zu Morgen beginnt Abriss Hans-Sachs-Straße

  1. G. Rehn sagt:

    Es ist immer das Gleiche, erst gezielte Entmietung bei Objekten, die jahrelang von Altmietern belegt waren und dann der scheinbare oder scheinheilige Versuch, diese zu verkaufen zu hohen Preisen-das ist der schnellste Weg zum Verfall und zum Abriss. Deshalb wird ein Rat für Baukultur seit Jahren verlangt, dem die Abrissobjekte zeitig genug vorgestellt werden und der ein Mitspracherecht hat über unser Stadteigentum. Wenn nichts passiert bilden die Bürger selbst so einen Rat…

  2. U. Teubel sagt:

    Die Siedlungsreihe an der Hans-Sachs-Straße stellt eine Baulichkeit dar, die in ihrer Form in Chemnitz einmalig ist.
    Ihr Abriß von Seiten der GGG – Verantwortlichen stellt einen weiteren grausamen Akt „städteplanerischen“ Barbarentums dar!
    Die windigen Argumente über die schlechte Vermietbarkeit wegen der Bahnlinie führt der private Eigentümer des Hauses Ecke H.-Sachs-Str./Uferstr. ad absurdum. Trotz unmittelbarer Nähe zur Eisenbahnbrücke ist es relativ gut vermietet.
    Aber Sanierungen rechnen sich für die Technokraten der GGG vermutlich nur in den Einheitsplattenbauten des Sozialismus – ohne Rücksicht auf ein individuell geprägtes Stadtbild!

    Es ist dringend notwendig, dass sich die Bürger gegen den Raubbau an ihrer Stadt zur Wehr setzen und ihre Meinung öffentlich zum Ausdruck bringen!

  3. Kerstin W. sagt:

    Die Häuser an der Hans-Sachs-Str. waren lange Zeit gut vermietet und den Mietern wurde versprochen,dass in ferner Zukunft eine Sanierung stattfinden würde.Nach und nach zogen dann immer mehr Familien fort und nach der Jahrtausendwende wurde ein Vermietungsstopp eingelegt. So hielt sich bis zum Schluss nur der harte Kern. Dieser wurde dann zum Auszug gedrängt.
    Es gab potentielle Käufer,aber bei der Strategie geht es nicht um Verkauf sondern um Schuldenabbau.
    Es tut sehr weh zu sehen wie ein Stück ums andere, der Geschichte unserer Stadt, verschwindet unter Trümmern und Schrott. Es ist ein Gefühl wie“ Krieg zu Marktwirtschaftszeiten“. Selbst Unterschriftensammlungen und persönliches Engagement bringen da nicht wirklich viel.

  4. J.Wiegand sagt:

    Wie ich vor kurzem erfahren habe, wurde der Abriss der Häuser an der Hans-Sachs-Strasse vorerst gestoppt, worüber ich sehr froh bin.
    Ich fand (und finde noch) die Häuser an der Hans-Sachs-Str. etwas ganz besonderes und bedauerte es zutiefst, dass sie abgerissen werden soll(t)en.
    Für manche Abrisspläne habe ich wirklich kaum noch Verständnis und manchmal schäme ich mich fast, Mieter bei der GGG zu sein.

  5. Mascha62 sagt:

    Da ist Bob der baumeister mit der Abrissbirne unterwegs.
    vielleicht sollte der Verantwortliche mal seine birne abreissen

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