Experimentelles Karree

Was sind wir nur für eine kulturell unterernährte Stadt! Wie ist es möglich, dass eine Stadt wie Chemnitz, auf der Suche nach Zustrom junger Population, nach einer extrovertierten Universität, nach einem positiven Image, eine „ich möchte gern die Stadt der Moderne sein“-Stadt junge, kreative Menschen so vor den Kopf stößt, wie unlängst im Reitbahnviertel, sollte sie doch gerade um diese Menschen buhlen. Die von städtischer Seite immer herbeigesehnte Brücke vom Kampus zur Innenstadt wird aprupt noch vor ihrer Fertigstellung gesprengt. Die alternative Nutzung von schon aufgegebenen Stadträumen sollte gerade in Chemnitz offene Türen einrennen. Nur scheint die Vorstellung von nicht bis an die Zähne sanierter innerstädtischer Mietfläche, belegt mit studentischem Leben beim Vermieter Ängste auszulösen, die absolut unbegründet sind. Man kann sich nur wünschen, dass GGG und EXKA aufeinander zu gehen und eine Einigung im Sinne der Idee finden. Nur scheinen die Messen schon gelesen. Eine Standortverschiebung in die Ritterstraße oder den „Kämpfer“ wischt alle bisher investierte Energie und Kraft, alle abgearbeiteten Nerven und ausgestandenen Ängste einfach weg. Als Satelit des EXKA vorstellbar als Ersatz nur minderwertig.

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