GGG will im Heckert weiter abreißen und zugleich Millionen investieren.

Nach einem Bericht der Freien Presse will die GGG nächstes Jahr weitere Elfgeschosser abreißen, zugleich aber Millionen in die Sanierung anderer Blöcke stecken. Der Umfang der Abrisse beträgt 480 Wohnungen.

Die Mieter in den betroffenen Blocks sollen in andere leerstehende Wohnungen „umgelenkt“ werden, dabei gibt es wohl einige Probleme. Viele Mieter verstehen die Gründe für den Abriss nicht. Auch der Versuch Mieter zum Umzug in zentrumsnahe Viertel wie das Reitbahn oder Comeniusgebiet zu bewegen werde nur sehr vereinzelt angenommen so der Sprecher der GGG. Die Bürgerinitiative Morgenleite/Markersdorf hat bereits Widerstand angekündigt.

Obwohl laut der GGG der Abriss im Heckert-Gebiet mit dieser Maßnahme abgeschlossen sein soll, wirft diese Aussage erhebliche Zweifel auf. Erstens sind die Stadtgebiete Markersdorf und Morgenleite Gebiet mit der stärksten Bevölkerungs-Rückgangsquote. Zweitens müssten nach einer Planung der Stadt, bei einer Leerstandsquote von 20%, in Chemnitz in den nächsten zehn Jahren 7.500 bis 15.800 Wohnungen abgerissen werden, laut dem Bericht der FP! Man frage sich einmal, wenn nicht der Großteil im industriellen Wohnungsbau-Programm der DDR, wo dann? Wie viele Altbau-Häuser bei ca. 8 oder 12 Wohnungen pro Haus müssten in den alten Quartieren abgerissen werden, um diese Zahl zu erreichen? Und: Wie sieht Chemnitz dann aus?

Der ganze Artikel der Freien Presse hier: Link

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