Abriss ja, aber da wo nötig!

Für Abrissfreunde, die sich auch bei der Hartmannstraße 16 gemeldet haben, sind nachfolgend einige Gebäude beschrieben, für deren Abriss sie sich stark machen könnten. Das sind wirklich abrissreife Häuser, die weg sollten.

Allerdings wird es so kommen, wie oft schon: abrissreife Gebäude bleiben stehen und erhaltenswerte Häuser werden abgerissen. Vielleicht bewirkt der Hinweis auf diese Gebäude, an die sich leider schon viele gewöhnt haben, einen Anstoß zur

Veränderung.

Alle Gebäude stehen  auf der Jagdschänkenstraße auf der linken Seite von der Zwickauer Straße aus gesehen.

1. Gebäude Wohnhaus, seit 15 Jahren im gleichen Zustand,

inzwischen gefährlich für Kinder, die in das Gebäude eindringen können

und Müllabladeplatz

2.Ehemaliges Betriebsgebäude des Heckert-Werkes, entkernt, Rohbauruine, ebenso gefährlich zu betreten

3. Baracken am Sportplatz aus Asbestzementplatten gebaut, die Wellplatten zerbröseln

und Schadstoffe fliegen in die Umgebung, auch dorthin, wo Sport getrieben wird.

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7 Kommentare zu Abriss ja, aber da wo nötig!

  1. Peter Fischer sagt:

    Die Stadt sagt ja immer, solange die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigt ist, können wir bei Ruinen nichts machen, bei den Baracken neben dem Fußweg wird aber Asbeststaub heruntergeweht. Ich höre immer noch welche Bauten alles asbestverseucht sein sollen, diese wohl nicht? Wer ist der Eigentümer? der Sportverein CSV Siegmar?
    Noch mehr Beispiele sind gefragt, damit die Abrissfreunde was zu tun haben..

  2. Peter Fischer sagt:

    Find ich gut, dass mal die wirklich abriss-notwendigen Bauten oder Buden gezeigt werden. Aber Eigentum ist heilig und ein Eigentümer mit einer Ruine ist sakrosankt und unangreifbar, solange den Leuten nichts auf den Kopf fällt. Das ist unmöglich für unser Stadtbild!
    Weil es eben so viele schlechte Beispiele gibt, hätte man die Harmannstr. 16 eben stehen lassen müssen, weil sie ein sehr gutes Aussehen hat an dieser Stelle.

  3. Bei ersterem hab ich bedenken, das ist so ein typischer chemnitzer vorstadtbau um 1870, sieht wie ein gasthaus aus, evtl. mit saal nach hinten, schöner originalzustand, solche gebäude sollten für wenig geld abgegeben werden, oft gibt es aber einen schwierigen hintergrund

  4. Rentier sagt:

    Das Haus kenn ich auch, aber hier kommt keiner mehr, der es erhalten will, weil die Substanz echt fertig ist, Hinterhaus mit einstigen Schuppen und eine Wohnung.

  5. Rentier sagt:

    Das erste Gebäude wurde inzwischen abgerissen als Ersatzvornahme durch die Stadt. Das Haus drohte für die Öffentlichkeit eine Gefahr zu werden. Nun liegt dort ein Schutthaufen, auf dem das Gras wachsen wird.

  6. Rentier sagt:

    Heute am 24.1.2014 sind die Baracken abgerissen worden. Vielleicht hat die Kritik hier auch mit geholfen, das zu tun.

  7. Rentier sagt:

    Die Rohbauruine gegenüber dem netto-Markt steht immer noch und ist ein echter Schandfleck. Man sollte die Eigentümer über Ersatzvornahme zum Abriss zwingen!

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