Durchgangsverkehr gehört nicht ins Stadtzentrum!

Schon lange befasst sich das Stadtforum mit der vielspurigen Bundesstraße B173, welche das kleine Stadtzentrum tangiert. Infolge von Unfällen und Gefährdungen wurde die Geschwindigkeit dort auf 40km/h herabgesetzt. Das ist aber keine Dauerlösung. Wie kann man dort wenigstens den Schwerlast-und Durchgangsverkehr herausnehmen? Dafür musste bisher die einzige Lösung, die Vollendung des Inenstadtringes angesehen werden. Letztens hat unser Mitstreiter Martin Steudtner in verdienstvoller Form seine Vorstellungen in der Freien Presse verdeutlicht. Eine relativ einfache Lösung mit gleichem Niveau wie die Augustusburger Straße und ggf. Kreisverkehren könnte die Straße parallel zur Bahn an die Dresdner Brücke anbinden. Davor wäre zwar eine erhebliche Stützmauer nötig. Bei Ortsbegehungen auf der Rembrandtstraße wurde klar, dass aber vor der  dortigen Gründerzeitbebauung eine breitere Straße nicht ohne weiteres möglich ist. Und diese würde für den Schwerverkehr aber gebraucht. Auch der Lärmschutz würde unmögliche Schutzwände erforderlich machen.

Infolge der Herstellung des Anschlusses des äußeren Stadtringes Augustusburger Straße-Dresdner Straße laut Bundesverkehrswegeplan steht aber in Aussicht, dass der Schwerverkehr bereits lange vor dem Stadtzentrum auf diesen Ring geleitet werden könnte. Eine schnellere Verbesserung der Situation wäre wie folgt erreichbar nach unserer Ansicht: Die Bahnhofstraße, aber auch die Theaterstraße müssen durch mehr Übergänge besser transparent werden für die Fußgänger. Und auch Tempo 30 ist in einem bestimmten Bereich vorstellbar. Letzteres kann man sofort angehen, die Frage des Innenstadtringes muss dann neu bewertet werden, wenn der äußere Ring in Funktion ist. Es wird sich zeigen wie „beruhigt“ oder nicht die Bahnhofstraße dann wird.

In einer Beratung mit der Stadtverwaltung war Ergebnis, dass man die Vorstellungen des Stadtforums ernst nimmt und ein weiterer Kontakt möglich ist.

 

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