„Grüne Gürtel“

Die zweifelhafte Umsetzung urbaner Grünzüge als Verlegenheitslösung stadtplanerischer Gestaltung unter Einsatz steuermittelfinanzierter Fördergelder hinterlässt, wie hier an der Zwickauer Straße, ungenutzte, die Stadt zerschneidende Zwischenräume, desolate Scharniere zwischen Stadtteil und Zentrum. Begleitend schaurig die gegenüberliegende Bebauung aus nichtssagender Konservenarchitektur im Bereich des im SEKO 2020 als „Museumsmeile“ ausgewiesenen Stadtraums.

Kappelbach

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2 Kommentare zu „Grüne Gürtel“

  1. Holger sagt:

    Ich finde diesen Beitrag sehr polemisch. Kritik an der Umsetzung mag gerechtfertigt sein, solange sie konstruktiv ist. Das kann ich hier nicht erkennen. Die Grünfläche ist Fragment des unfertigen „Gürtels“ am Kappelbach von Reichenbrand über Schönau bis zur Chemnitz. Bisher stand hier zwischen Michaelstraße und Reichsstraße für Spaziergänger nur der Fußweg direkt an der sechsspurigen Zwickauer Straße zur Verfügung. Radfahrer werden an der Michaelstraße in Richtung Zentrum durch entsprechende Beschilderung sogar zum Straßenseitenwechsel gezwungen. Als Radfahrer begrüße ich daher den Ausbau des Gürtels und hoffe, dass der Abschnitt Ulmenstraße-Michaelstraße ebenfalls bald realisiert wird – wohlgemerkt unter Erhaltung bzw. behutsamer Einbeziehung des Poelzig-Areals.

    Der Blogeintrag geht mit keiner Silbe auf diese Idee ein und macht auch keinerlei Alternativvorschlag. Schade.

  2. Mascha62 sagt:

    Radwege sind nötig, sie sollten dann aber auch von den Radlern genutzt werden.
    An der vorderen Zwickauer Str. wird es ja dann der Fall sein,dadie Str. zu gefährlich wird. Aber weiter Stadtauswärts ist es bei manchen Radlern noch nicht angekommen, das es dort auch einen Radweg gibt.

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