Unverständnis für Abriss im Heimgarten-Viertel

Hinsichtlich der Abrisspläne des Rundbaus in der Siedlung Heimgarten durch die GGG gibt es nur noch einen schwachen Funken Hoffnung auf Erhalt des historisch wertvollen Gebäudes. Die Entscheidung liegt beim Regierungspräsidium, nachdem die GGG der Ablehnung des Abrissantrages durch die Denkmalschutzbehörde widersprochen hat.

Der Rückbau würde nicht nur den Wegfall eines denkmalgeschützten Gebäudes bedeuten, sondern die Schädigung des als Gesamtkonzeption entstandenen Ensembles aus den 20er Jahren. Die Anlage von Stellplätzen kann bei aller Notwendigkeit nicht den städtebaulichen Verlust ausgleichen. Der Abriss trifft nicht nur bei Denkmalschützern auf Ablehnung, auch von Seiten der Bürger gibt es kein Verständnis für diese Maßnahme der GGG, wie am Wochenende in der Presse zu lesen war.

Die Sanierung anderer Gebäude im Viertel durch die GGG bestätigt das Potential der Weiternutzung. Durch die Stadt Chemnitz sollte dieser Aspekt erkannt und der Abriss des Rundbaus möglicherweise noch gestoppt werden. Für das komplette Areal würde das in jedem Fall einen Gewinn bedeuten.

 

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