Wohnprojekt Stollberger Straße 113 – 119 und Reitzstraße 3 und 5 – gescheitert ?!

Lange Zeit gab es keine Nachrichten vom Wohnprojekt Stollberger Straße 113 – 119 und Reitzstraße 3 und 5.
Obwohl sich binnen kurzer Zeit für die 32 Wohnungen bis zu 34 Kauf- und Mietinteressenten zusammen gefunden hatten, ist das Wohnprojekt ins Leere gelaufen.

Informationen, um die wir die GGG gebeten hatten, wurden zwar zusammengestellt, aber nicht übergeben.
Dann kam von der GGG die Nachricht, dass der Kaufpreis höher werden soll.
Das Spiel der Ungewissheiten zog sich bis September 2009 hin und dann war der Kaufpreis plötzlich niedrigerer. Die Interessengemeinschaft war jedoch wieder geschrumpft.
Neue Werbung wurde wegen des ungewissen Preises nicht betrieben.
Der Vorschlag, die GGG möge für dieses Wohnprojekt mit werben, wurde von der GGG abgelehnt.
Nicht nur mein Eindruck war: Wer wirklich verkaufen will, agiert anders.

Erst nach einer Anfrage, warum die Häuser noch nicht im Internet zum Kauf angeboten sind, ist nun im Januar wieder ein Angebot dort zu finden. Wieder mit neuem und offensichtlich höherem Preis.

Den noch vorhandenen Mietern wurde von der GGG der Auszug nahe gelegt und die Häuser werden weiter leer gezogen und neue Mieter dürfen ( trotz Nachfrage ) nicht einziehen.

Die Zerstörung und Vernichtung von Volksvermögen ( Abriss der Häuser ) mit Volksvermögen ( den Steuergeldern ) bringt offensichtlich mehr Geld und bessere „Bilanzen“.
Dieses kurzfristige Denken und Lückenreißen in bestehende Strukturen wird für uns Alle noch teuere Folgen haben. Wir alle müssen die Infrastruktur einer mit ehemals 315.000 Einwohnern bevölkerten Stadt bezahlen. Und die eingemeindeten Flächen kommen noch dazu.

Weil auch Allergiker und umweltbedingt Erkrankte bedacht werden sollten, gab es einen Gesprächstermin bei Frau Lüth, der mit Plänen endete.

Die Empfehlung von Frau Wesseler, die Stadtumbau GmbH und die Stadt Agentur Wohnen mit einzubeziehen wurde befolgt.
Beide erklärten aber, dass sie für diese Häuser nicht zuständig seinen.
Blamabel für Chemnitz ist der Sachverhalt, dass von Herrn Scheffen ( Selbstnutzer Leipzig ) aus Leipzig Hilfe angeboten wurde und wird.
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

In der Hoffnung, dass auch in Chemnitz ein Wille ist, habe ich an die Oberbürgermeisterin einen Brief geschrieben und um ihre Unterstützung gebeten.

Ich bin der Meinung, dass neue Wege erforderlich sind, die das Volk und dessen Fähigkeiten einbeziehen. Menschen, die keine Arbeit haben, haben immer noch zwei Hände, mit denen sie ihre Wohnung und dessen Wohnumfeld erhalten und pflegen können.
Das Geld wird weniger in den Kassen – die Menschen bleiben!
Diesen „Wert“ müssen wir nutzen!

Michael Aurich

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Ein Kommentar zu Wohnprojekt Stollberger Straße 113 – 119 und Reitzstraße 3 und 5 – gescheitert ?!

  1. Rentier sagt:

    Wohnprojekt Stollberger Straße 113 – 119 und Reitzstraße 3 und 5 – es geht weiter!

    Der Brief an die Oberbürgermeisterin hat offensichtlich Wirkung gehabt.

    Am 23.02.2010 fand bei der GGG eine Besprechung über die Wiederbelebung des Projektes statt.
    Hilfreich war die Unterstützung von Herrn Scheffen ( Selbstnutzer Leipzig ).

    Vereinbart wurde ein weiteres Treffen am 30.03.2010 im Hause der GGG.
    Dabei wird ein Planer Möglichkeiten für die Gestaltung der Wohnungen vorstellen.

    Kaufinteressenten sind zu diesem Treffen herzlich eingeladen.
    Eine vorherige Anmeldung ist unter Tel.: 0371-2801539 oder
    per E-Mail HYPERLINK „mailto:mwb.aurich@t-online.de“ mwb.aurich@t-online.de möglich.

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