Zersiedlung kostbarer Landschaft

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BLUTSPUR DER INDUSTRIALISIERUNG –

    seit ca. 135 jahren frisst sich industrie immer weiter in gewachsene
landschaft hinein. nach kriegsfolgen und wendeeinbrüchen sind heute
riesige FLÄCHEN/BA’UTEN IM STADTGEBIET VERFÜGBAR – an annaberger,
zwickauer oder dresdner straße stehen gewaltige areale leer. ist es faul-
heit, unvermögen oder ignoranz der stadtplaner, IMMER WEITER DRAUSSEN
gewerbeflächen ausweisen zu wollen? SIEMENS an der leipziger/röhrs-
dorfer straße das letzte menetekel, das projekt LEBENDIGE INNENSTADT
dadurch immer weiter sich von der realität entfernend.
    warum werden positive beispiele wie WIRKBAU, SCHÖNHERRFABRIK,
UNION- und GERETZ-BAU nicht stärker verfolgt?
    karl clauss dietel
 Ein hervorragender Film zu dieser Problematik ist hier anzusehen :
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel112.html
Hier das neueste Beispiel der geplanten Zersiedelung: der Gewerbepark Rabenstein-Ost
(Das Stadtforum hat hier Einspruch erhoben)
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Ein Kommentar zu Zersiedlung kostbarer Landschaft

  1. Edgar Meister sagt:

    Am 11.Januar fand dazu in der Grundschule Rabenstein eine Bürgerversammlung statt. Von Seiten der Stadt bemerkte ich Herrn Baubürgermeister Stötzer, Planungsamtsleiter Herr Butenop und Dr. Scharbrodt, Leiter Umweltamt. Der eigentliche Bedarf kommt aus der Wirtschaft, die CWE-Chef, Herr Uhle vertrat. Die Bürger in der Aula ließen sich bis zuletzt nicht davon überzeugen, dass ausgerechnet im Naherholungsgebiet Rabenstein auf dem letzten großen Feld 20 Industriegrundstücke mit Hallen entstehen sollen, nur weil ein günstiger Autobahnanschluss vorhanden ist. Immer wieder wurde auf die großen Industriebrachen in der Stadt verwiesen. Dazu braucht es freilich größere Anstrengungen, als auf der grünen Wiese Baurecht zu schaffen. Es müssten die Eigentümer festgestellt werden und auch Fördermittel für eine Revitalisierung ausgereicht werden. Ja, freilich, 100 Jahre Industrie haben Gewinne ereugt, aber auch Altlasten. Und jetzt so einfach auf die grüne Wiese ausweichen, ist bald nicht mehr möglich. Es wurde auf das Bundesimmissionsschutzgesetz verwiesen: welche Gewerbe sollen denn sich ansiedeln dürfen? Lärm, Abgase aller Art etwa an dieser Stelle? Es handelt sich dort um eine Frischluftschneise, die für die Stadtbelüftung eine wichtige Rolle spielt. Auch die verbleibende Grünzone bis an die Wohngrundstücke ist für niemenden richtig nutzbar, sodass dort Verwilderung und Müllablagerung einsetzen könnte. Ich unterstütze die Initiative des Stadtforums und der Bürger, die an diesem Standort kein Gewerbegebiet haben wollen.

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