Schneller Abriss in Stadtzentrum forciert

Auch im direkten Stadtzentrum wird jetzt der Abriss von historischen Gebäuden durch die GGG forciert.

Wie in der Presse zu lesen, handelt es sich um die Mädchenschule neben dem Kaufhaus Schocken und nebenbei um eines der ältesten Gebäude im Zentrum. Neben der städtebaulichen Bedeutung fungiert das Gebäude außerdem als Opfer im Vergleich des Nachbarn Schocken, indem es dessen Modernität im Kontext der Erbauungszeit als einziges erhaltenes Gebäude hervorstreicht.

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Vielleicht ist die Eile beim Abriss den eventuell noch schnell abzufassenden Geldern aus dem schwächer werdenden Fördermittelstrom geschuldet. Aber der Vorschlag einer Bushaltestelle klingt schon innovativ, bei fußläufiger Zentralhaltestelle in unmittelbarer Nähe. Aber irgendwo müssen wir ja mit dem Abriss anfangen… Irgendwo, wie auf dem Sonnenberg, in Kappel, in Hilbersdorf, in Altchemnitz, im Schlossviertel, im Lutherviertel…. 

Interessant wäre, ob die GGG das Prestigeobjekt Schocken zum Marktpreis oder zu ihren eigenen, infolge des hohen Fördermittelanteil bei Abriss völlig überhöhten Preisvorstellungen erworben hat.  

 

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Ein Kommentar zu Schneller Abriss in Stadtzentrum forciert

  1. Lutz sagt:

    Es ist eine Riesenschweinerei! Gerade vor dem Hintergrund, daß bald wieder Leben ins alte Schocken einzieht, ist diese Entscheidung nicht nachzuvollziehen. Es hätte sich mit Sicherheit ein Nutzungskonzept gefunden. Aber was kann man tun gegen soviel Desinterresse und Ignoranz seitens der GGG, Denkmalbehörde und der Stadt?

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