Reichenhainer Straße – letzte verbliebene Mittelallee der Stadt


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Bitte weiter unten online unterschreiben oder bei der nächsten Unterschriftensammlung und Infoveranstaltung direkt in der Allee vor der Mensa (wird rechtzeitig hier bekanntgegeben). Weiterhin ist die Gründung einer Bürgerinitiative „ALLEE ERHALTEN!“ in Arbeit. Weiteres ebenfalls in Kürze hier.

Wie wohltuend die grüne Baumallee in der Reichenhainer Straße wirkt – die letzte noch verbliebene Mittelallee der Stadt – fällt besonders in der jetzigen Jahreszeit auf. Die 216 Bäume – vorwiegend Platanen, aber auch Linden, haben für ihre stattliche Größe ca. 50 – die ältesten bis 95 Jahre gebraucht.
Geht es nach dem Willen der Stadtplaner sollen diese Bäume der Kettensäge zum Opfer fallen. Das Chemnitzer Modell sieht dort eine Straßenbahntrasse vor. Die „Ersatzpflanzungen“ sind bislang bloßes Planungspapier.

Wir, aber besonders die Anwohner, finden, die Allee muss um ihrer selbst willen erhalten bleiben. Die vorliegenden Planungen zur Trassenführung sind weder so optimal noch notwendig, dass sie eine Vernichtung der Allee rechtfertigen. Diese Allee steht für die Lebensqualität in diesem Stadtteil.

Das letzte Bild der Galerie zeigt einen Alternativvorschlag des SF zur Trassenführung. Hierbei würden gegenüber der Vorzugsvariante des VMS ca. 400 m Trassenlänge eingespart, es ist kein begleitender Straßenbau notwendig, ebenso würde eine langanhaltende Straßensperrung während der Bauzeit entfallen, alle relevanten Punkte wären angebunden – und natürlich würde die Allee erhalten bleiben.

Generell fordern wir die Planer auf, ALternativvarianten zu prüfen. Dazu gehört auch die Trassenführung auf einem Fahrstreifen. Diese Möglichkeit ist bislang nur subjektiv in Erwägung gezogen worden. Ebenso ist ein Umdenken in Richtung Elektromobilität vorstellbar.

Weiterhin würden wir vorschlagen, die heutige Allee bis zum Sportforum zu erweitern. In Zeiten des Klimaschutzes eine sinnvolle Überlegung.

Reichenhainer Allee erhalten

Die Reichenhainer Allee soll erhalten werden.

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1,870Katarzyna PastuchaSolothurnOkt 21, 2013
1,869Karl-Heinz KleveChemnitzOkt 21, 2013
1,868Petra BeerChemnitzOkt 20, 2013

Essay zur Schleifenaktion

Nochmal zur Übersicht:
Vorstellung Stufe 2 im Mai 2011
Ein Erhalt der Allee wurde nicht in Betracht gezogen.

Brief an die Oberbürgermeisterin

 

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60 Kommentare zu Reichenhainer Straße – letzte verbliebene Mittelallee der Stadt

  1. Borrmann, Corinna sagt:

    Liebe Stadtplaner, wir wollen unsere Platanenallee erhalten. Bitte holzt die wertvollen Bäume nicht ab. Das wünschen sich Sascha(6), Christopher(11), Patricia(8) und Emma Rose(2), Mama Corinna und Papa Jens. Denkt bei Eurer Planung auch an unsere Kinder!!!

    Vielen Dank

  2. Antje Seifert sagt:

    Wo sollen auf der Reichenhainer Straße denn Straßenbahn, (neue?) Bäume, Autofahrspur, Fahrradweg, Parkmöglichkeiten (für Anwohner, Geschäfte und Uni-Angehörige) und dann noch ein Fußweg hin? Dazu ist die Straße viel zu eng.
    Lasst die Mittelallee auf der Reichenhainer Straße stehen – und nutzt lieber die bestehende Bahnlinie hinter dem Campus-Gelände!

  3. Rainer Forst sagt:

    2 Tage Protest waren der Stadtverwaltung wohl genug Bürgerbegehren. In diktatorischer Art wurde der Protest gegen die geplante Abholzung der Allee Reichenhainer Straße in Form von Schleifen, die durch Anwohner am Montag an den gefährdeten Bäumen angebracht wurden, auf Anweisung des Tiefbauamtsleiters B. Gregorzyk unterbunden. Durch einen Mitarbeiter wurden eben jene Schleifen am Mittwoch morgen entfernt. Damit bestätigt sich der vorrangige Kritikpunkt der mangelnden Bürgerbeteiligung auf wunderbare Weise von selbst!

  4. Dr. S. Berg sagt:

    Es ist bedauerlich mit ansehen zu müssen wie überall dem Grün der Kampf angesagt wird. Übring bleibt eine triste Betonwüste. Auch hier sollen wieder Entscheidungen mit aller Gewalt gegen den Willen der Betroffenen durchgesetzt werden. Diese Allee gibt der TU Chemnitz tatsächlich etwas besonderes, sie sorgt für ein ansprechendes Aussehen des Campus und verleiht diesen einen kleinen erholsamen Aspekt – nicht so wie die Betonmeilen in der Landeshauptstadt. Gerade an heißen Sommertagen sorgt sie ebenfalls für ein angenehmeres Klima und bietet in der grellen Sonne Schatten. Und diese soll nun alles einem Kahlschlag zum Opfer fallen – obwohl es Vorschläge zu Alternativrouten gibt und der Campus mittels Buslinien recht gut an das Verkehrsnetz angebunden ist ? Es ist langsam nicht mehr zu begreifen was hier vor sich geht !

    Dr. S. Berg, TU Chemnitz

  5. kms sagt:

    Die vorhandenen Platanen sind schön aber nicht unersetzlich.
    Wenn man sich die Mühe macht und sich die Planungen zum Chemnitzer Modell der Stadtbahn anschaut, kann man sehen, dass es zur Führung über die Reichenhainer Straße kaum Alternativen gibt. Eine Stadtbahn wird nur dann ausreichend angenommen, wenn sie dort verläuft, wo auch Menschen wohnen oder arbeiten. Dies gilt auch für Chemnitz und ist auf der Reichenhainer Straße der Fall (Universität, Institute, teilw. Wohnen etc.).
    In der Planung kann auf die vorhandenen Bäume nur schwer Rücksicht genommen werden, da sie in einem Abstand gepflanzt wurden, der nur den Einbau einer Schmalspurstraßenbahn ermöglicht (wie in den 20er Jahren schon geplant). Es sind daher Ersatzpflanzungen vorgesehen, die in wenigen Jahren den Alleecharakter wieder hergestellt haben werden. Chemnitz leidet auf keinen Fall an zu wenig Grün wohl aber an zu wenig echter Urbanität. Es ist deshalb dringend erforderlich, mal etwas über den Tellerrand zu schauen. Mit der neuen Stadtbahntrasse wird erstmals eine attraktive Verbindung aller 3 Hauptstandorte der TU (Erfenschlag, Reichenhain, Zentrum) möglich. Dies wird die Stadt insgesamt verändern.
    Ich frage mich, warum das sogenannte „Stadtforum“ immer nur gegen etwas ist (Stadtbahn, Stadion, Johannisplatz) bzw. alles Alte (z. B. „Kulturpalast“ Siegmar) erhalten will. Leute, das Leben geht weiter, wir sind im 21. Jahrhundert und stehen in weltweiter Konkurrenz. Das sollte man mal ein bisschen flexibler sein. Ich bin auch nicht mit allen Abrissmaßnahmen (besonders der GGG) einverstanden, dabei wurden teilweise wertvolle Strukturen zerstört (z. B. Bernsbachplatz oder Sonnenberg). Das heißt aber nicht, das alles immer so bleiben kann wie es ist.
    In der bisherigen Planung wurden die Vor- und Nachteile der Trassenführung abgewogen. Dies konnte man auf der Einwohnerversammlung vor ca. 1,5 Jahren in der Mensa gut sehen. Der Stadtverwaltung kann man hier höchstens den Vorwurf machen, das sie die Stadtbahn in Richtung Universität nicht schon längst fertig gestellt hat, andere vergleichbare Städte (z. B. Bielefeld) sind uns hier voraus. Ebenso ist es nur schwer nachvollziehbar, warum die Bahn nicht bis zum Sportforum geführt wird (Anbindung u.a. Friedhof).
    Ich bin sicher, die Stadtbahn wird wie geplant gebaut, in wenigen Jahren sind die Ersatzbäume wieder schön und es wird selbstverständlich sein, mit der Bahn zur TU zu fahren.

  6. K. Neugebauer sagt:

    Die neuen Aktionen zum Erhalt der Reichenhainer Baumallee sind vor allem ausgegangen von Bürgern, die da wohnen und über 800 Unterschriften für deren Erhalt bisher leisteten. Dann auch von der Arbeitsgruppe Mobilität in der Agenda 21, dem BUND und anderen Gruppen. Allen wird erst allmählich klar, dass es eine Mittelallee ist, die nach Abholzung und Bau der Bahnstrecke nie wieder begangen werden kann. Die geplanten Bäume haben infolge der Enge keine Chance zur Entwicklung. Die jetzigen sind ca. 35 Jahre alt (außer den Nachpflanzungen) und hatten es ohnehin schwer sich gegen Streusalz u.a. zu entwickeln. Die Allee vom Südbahnhof bis zur Dittesstraße war seit 1889 vierreihig vorhanden.
    Es werden nun 2 tragbare neue Alternativen zur Trasse der Stadtverwaltung vorgeschlagen.
    Die Reichenhainer Straße bedarf überhaupt einer Entschleunigung, weil ihr wichtigster Bereich der Campus ist. Und da ist es unmöglich, die Zerteilung des Campus durch eine stark frequentierte Hauptstraße noch länger hinzunehmen, weil oft die Studenten wie die Hasen rennen müssen, um auf die andere Seite zu kommen.
    Das „sogennnte“ Stadtforum ist nur gegen Entwicklungen und Zustände, die den Menschen Nachteile und Beschwernisse bringen. Gute Entwicklungen begrüßt das „sogenannte“ Stadtforum, wie z.b. die Belebung des Brühls und den Ausbau der alten Aktienspinnerei. Übrigens gibt es inzwischen in Mitteldeutschland schon viele „sogenannte“ Stadtforen und das sind nicht nur Meckerer.

  7. Student sagt:

    Diese Bäume dürfen auf gar keinen Fall gefällt werden. Das einzigste was mit der Fällung erreicht wird ist, dass die Stadt Chemnitz wieder einen deutlichen Grad hässlicher wird. Ich sehe in der Fällung nicht einen einzigen Vorteil. Es ging bisher ohne Straßenbahnlinie also wird es auch weiter ohne gehen.

  8. Nutzer sagt:

    Wo war denn der Protest des Stadtforums, als entlang der Zschopauer die Bäume abgeholzt wurden um eine neue Autobahn durch die Stadt zu legen?
    Wo war der Protest des Stadtforums als für den Südverbund eine lärmende Schneise durch das beschauliche Adelsberg geschlagen wurde?
    Wo ist der Protest des Stadtforums gegen die geplante Weiterführung des Südverbunds durch Euba und diverse Waldgebiete?
    Für den Straßenbau sind in dieser Stadt so viele Bäume geopfert wurden, aber erst bei einer Straßenbahntrasse regt man sich auf? Das ist bestenfalls scheinheilig.
    Ich mag die Bäume auf der Reichenhainer. Aber die Idee einer Straßenbahntrasse auf einer ansonsten verkehrsberuhigten und neu begrünten Reichenhainer mag ich noch mehr. Wetten, dass man dann dort eher mal jemanden unter Bäumen spazieren gehen sieht, als jetzt?

  9. Tim sagt:

    absolut dämlicher plan die allee weg zu machen um ne straßenbahn zu bauen
    ich seh beim mometanen zustand keine großen probleme und versteh den grund ne warum man nicht einfach die vorhandenen gleiße nehmen kann…
    wenn sie es dennoch machen hat die straßenbahn boykottiert zu werden!

  10. Knulp sagt:

    Schade, dass das Stadtforum nicht in der Lage ist eine differenzierte Stellungnahme abzugeben. Es sind doch die Alternativen schon abgewogen worden. Geplante Ersatzpflanzungen als Planungspapier abzutun ist lächerlich, weil was sollen die denn jetzt sonst sein? Da kann man auch die neue Trassenführung als Planungspapier abtun.
    Die Reichenhainer Straße ist so wie jetzt ist nicht gut gestaltet. Die Mitteltrasse zwischen den Bäumen benutzt kaum einer, das ist verschenkter Platz. Die Buslinie 51 ist oft übervoll. Die Studenten, die die Straße zwischen Mensa und Hörsälen überqueren sind für alle Beteiligten ein Sicherheitsrisiko.
    Die Verbindungen zwischen Uni und Stadtzentrum und Uniteil an der StraNa zu verbessern, ist eine der wichtigsten städtebaulichen Herausforderungen für unsere Stadt. Dazu muss die Trasse aber da liegen wo die Studenten entlang müssen und das ist eben nicht da, wo die Trassen jetzt liegen.
    Lasst doch lieber die moderne Entwicklung vorangehen und uns dafür einsetzen, dass danach die Straße wieder grün wird.

  11. S.Geißler sagt:

    Mir geht es vorallem um die Erhaltung der Natur, auch bitte schön in unserer Stadt. Schade um unsere Natur, knipst noch Bilder davon, nehmt die Stimmen der Spatzen auf, damit ihr es dann wenigstens virtuell geniessen könnt.

  12. Johannes sagt:

    Ich glaub, Chemnitz ist so grün wie kaum eine andere Grossstadt, an Bäumen fehlts eher nicht. Aber die Uni und besonders die Studenten optimal an die Innenstadt anzubinden ist an sich ne Selbstverständlichkeit. Ich würde einfach den direkten Campusbereich (zwischen Einmündung Wartburgstrasse und Lutherstrasse) autofrei machen, da wird ne Menge Platz für Grün. Einfallstrassen für die Blechkarawane gibt es ausreichend, vielleicht entdeckt ja am Ende sogar noch einer Park&Ride und fährt mit der neuen Bahn in die Stadt. Ich glaube, es ist falsch verstandene Naturverbundenheit, ein paar 50 Jahre alte Bäume zu schützen und sich im Gegenzug an ein veraltetes Mobilitätskonzept zu klammern.

    @Corinna und Familie (Beitrag 1): Es ist schon sehr schwer nachzuvollziehen, was Kinder mit einer Allee in der Mitte einer vielbefahrenen Strasse, die für sie nur unter Risiken erreichbar ist, anfangen sollen. Ich glaube, moderne Mobilität und ein moderner öffentlicher Nahverkehr ist ein wertvollerer Beitrag für die Zukunft als der Schutz einer kaum genutzten Allee.

  13. Tobias sagt:

    Erst mal die Stacheln ausfahren. Ich finde, von Seiten des Stadtforums wird recht einseitig und schwarz-weiß argumentiert: Bäume fällen = schlecht. Bäume stehen lassen = gut. Kann man schon als Kind von Benjamin Blümchen lernen (http://amazon.de/dp/B000023YM6). Demnächst wird wohl noch gegen die Bebauung des Contilochs demonstriert, weil dort so ein seltenes Biotop entstanden ist.

    Jetzt die Stacheln wieder einfahren. Die Stadtverwaltung möchte den öffentlichen Nahverkehr attraktiver gestalten, hier konkret das Straßenbahnangebot. Das finde ich gut, weil es Chemnitz langfristig aufwertet. Vielleicht wechseln wieder ein paar Pendler vom Auto zur CVAG, das wäre gut für die Umwelt. Für die Studenten bringt die Tram ebenfalls Verbesserungen – aber nur, wenn die Haltestellen auch auf dem Campus sind. Klar ist die jetzige Allee schön – aber man kann auch woanders im Stadtgebiet neue Bäume pflanzen, an denen sich dann mal unsere Kinder freuen werden. Das Leben geht weiter.

  14. Kevin Fleischer sagt:

    Man sollte wirklich prüfen ob die bestehende Bahntrasse hinter dem Campus nicht in größerem Maße ins Chemnitzer Modell einarbeitet. Je mehr von den Bäumen stehen bleibt desto besser.

  15. Rentier sagt:

    Die Stadtforen sind meist die Verlierer im Kampf gegen Abrisse wertvoller Bausubstanz, um Abriss von kleinen Wohnungen, um Ausweitung der Gewerbegebiete auf der grünen Wiese, um die Zersiedelung der Landschaft, der Förderung der Fußgängerbeziehungen im Zentrum usw., der Förderung von kulturellen Einrichtungen; vielleicht wird auch diese Allee einst abgeholzt. Aber sollen die Bürger wie Couch-Potatoes oder Oblomow warten was alles vorgesetzt wird? Das SF verkündet keine oberflächlichen Argumente a la Benjamin Blümchen (Knulp), sondern durchdachte Vorschläge für bessere Lösungen. Die Klientel des SF besteht nicht aus grünen Phantasten und Träumern sondern einigermaßen gestandenen Personen. (Allerdings glaubt man den Propheten im eigenen Lande meist nicht). Die jetzige Allee wird infolge des schnellen Fahrverkehrs beidseitig abgewertet. Deshalb wird auch im Interesse der Spaziergänger, Kinder und Studenten eine Verkehrsberuhigung dort erwartet.

  16. Dan sagt:

    Zunächst habe ich eine Frage:
    Gibt es irgendwo im Netz zugängliche und übersichtliche Pläne über den aktuellen Stand des Vorhabens (d.h. Karten und Verkehrsplanung, z.B. wie oft, auf welcher Teilstrecke welche Bahnen/Busse im Einsatz sein sollen). Ich habe trotz Suchens nichts Derartiges gefunden. Dann gibt es so viel ich gelesen habe, auch Alternativkonzepte. Wo sind diese zu finden?

    Mein Alternativvorschlag wäre:
    1) Beibehaltung der Buslinie 51 mit weniger Fahrzeugen, z.B. im Viertelstundentakt, eine Häufung zu Vorlesungszeiten könnte überlegt werden.
    2) Nutzung der vorhandenen Bahntrasse westlich des Unigeländes. Zwei Haltepunkte: (i) am Hörsaalgebäude/Fraunhofer Institut IWU, (ii) smart campus, Fraunhofer ENAS, 3D Micromac. Schön wäre hier ein 10 Minuten-Takt, um die Strecke zusätzlich zur kürzeren Fahrzeit attraktiv zu gestalten. Vom HBf aus könnten die Züge im Chemnitzer Modell noch eine Schleife über die Straße der Nationen fahren, um hier die Wege zum neu geplanten Campus kurz zu halten.

    Vom Hörsaalgebäude aus wären das ca. 500 m bis zur Haltestelle. Das ist m.E. zwar nicht begeisternd, aber bei kurzer Fahrzeit durchaus attraktiv.

    Der smart-Campus und die beiden Fraunhofer Institute würden aufgewertet. Bei der bisherigen Planung profitiert nur das IWU. Somit stiege auch die Erreichbarkeit/Attraktivität dieser Standorte für Pendler. Ein Argument, das im Zuge der geplanten Erweiterungen und des aufkommenden Fachkräftemangels in Sachsen, berücksichtigt werden sollte.

    Für die Wohngebiete Bernsdorf und Reichenhain bleibt eine attraktive Verkehrsanbindung bestehen, die mit dem zu vermutenden Wegfall der direkten Buslinie für den Stadtteil Reichenhain sonst verschlechtert würde.

    Durch den Bau der zwei Haltepunkte, würde die bisherige Bahntrasse besser passierbar. D.h. auch die westlich gelegene Siedlung bekäme eine verbesserte Verkehrsanbindung.

    Die Baumallee könnte bestehen bleiben wie gehabt. Ein Radweg würde die Attraktiviät noch steigern (mir gefällt die Allee, im Sommer ist der Schatten wohltuend. Es ist aber nicht mein Hauptargument gegen den geplanten Bau).

    Eine störende, zeitlich lange Baustelle auf der Reichenhainer Straße wird vermieden (der Zustand des Straßenbelags bedarf allerdings einer Verbesserung).

    Der Finanzierungsbedarf wäre geringer. Es könnten daher Gelder vom Land für andere wirtschaftlich sehr wichtige Vorhaben (Fernstrecken DB nach L und nach DD/N) gefordert werden. Finanzierungsanteile der Stadt könnten evtl. alternativ auch für Bildung/Jugend eingesetzt werden?

    Noch eine Anmerkung zu anderen Beiträgen:
    Die Reichenhainer Straße hat nur eine mittlere Verkehrsbelastung. Auf der Annaberger/Zschopauer Straße ist diese deutlich höher. Das Miteinander von Fußgängern und Autofahrern funktioniert meiner langjährigen Beobachtung nach weitgehend, bis auf wenige rücksichtslose Menschen („Rennen wie die Hasen“ ist nicht der Normalzustand, Autofahrer brauchen oft Geduld, dass sollte aber bekannt sein. Nur die Radfahrer leben immer noch wirklich gefährlich).

  17. Mara sagt:

    @dan
    Unter folgendem Link findet man die aktuellen Pläne zur schrittweisen Erweiterung des Stadtbahnnetzes im Raum Chemnitz:
    http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/stadt_chemnitz/verkehr/verkehrsentwicklungplan/downloads/Entwicklung_Stadtbahnnetz.pdf
    Die neu zu schaffende Linie soll meines Wissens über die Turnstraße an die Linie 2 angeschlossen werden und zunächst am Campus enden.

    Bezüglich der Bahnstrecke „hinterm“ Campus (war auch mein erster Gedanke): Weiß jemand ob dies bereits in Erwägung gezogen wurde/ die Möglichkeit bereits beurteilt wurde? Gibt es hierzu Veröffentlichungen/ öffentliche Sitzungen o.ä.? Danke

    Schlecht angeschlossen ist darüber hinaus auch der Uniteil Raabe-Straße. Eine Unterführung unter genannter Bahnstrecke würde den Fußweg für die betreffenden Studenten zum Campus halbieren(!). Eine hinterm Campus eingerichtete Haltestelle könnte zudem für beide Uniteile genutzt werden.

  18. Alain im Wald sagt:

    Um was geht es hier eigentlich?
    Man kann für oder gegen eine Sache sein – in erster Linie ist bei der ganzen Frage des Chemnitzer Modells die Einbeziehung der Bürger von äußerster Wichtigkeit! Für wen oder was planen denn die Technokraten aus unseren Planungsämtern? – Für die Gemeinschaft. Also sollte diese bitteschön auch gefragt werden, wir leben schließlich in einer Demokratie. Die Intransparenz der Chemnitzer Stadtverwaltung hat mittlerweile schon Tradition.

  19. Max sagt:

    rst einmal möchte ich die Arbeit des Stadtforums für den Erhalt von so manch einem Gebäude und das mitwirken an der Stadtentwicklung loben.
    Bei der aktuellen Diskussion um die zweite Stufe des Chemnitzer Modells halte ich die einseitige Haltung des Stadtforums jedoch für sehr fraglich. Auch mir gefallen die Bäume auf der Reichenhainer Straße, aber andererseits sehe ich auch, dass eine Straßenbahnanbindung für die Entwicklung des Universitätsstandortes und somit der Stadt unerlässlich ist. Aus diesem Grund halte ich es für zweifelhaft, wenn nur auf den Erhalt der Bäume gepocht wird und alles andere außen vor bleibt. Die Bezeichnung von Neuanpflanzungen als „bloßes Planungspapier“ lässt mich hier außerdem auf eine absolut destruktive Haltung (die man nur von reinen Dagegen-Parteien gewohnt ist) schließen.
    Vom Stadtforum würde ich mir hier eine enge Zusammenarbeit mit den Planungsstellen wünschen um bei einem entsprechenden Bau so viel Bäume wie möglich zu integrieren oder, sofern vorhanden, konkrete Alternativvorschläge. Dabei sollten jedoch die Funktionsfähigkeit und der genaue Trassenverlauf ersichtlich sein, damit sich jeder ein Bild von der Belastbarkeit solcher Vorschläge machen kann.
    Wenn hier ansonsten, was ich nicht unterstellen möchte (jedoch zur Zeit teilweise den Anschein erweckt), lediglich der Bau einer Straßenbahn verhindert werden soll, dann wird damit die Entwicklung der Universität behindert und somit auch die Entwicklung der Stadt, weil die Studenten sich andere Unis suchen!

    Anbei noch ein paar Anmerkungen zu anderen Kommentaren:
    1. Ein Anschluss des Universitätsteils Wilhelm-Rabe-Straße könnte zwar nicht schaden, aber perspektivisch wird dieser Uniteil wohl geschlossen werden und größere Investitionen sind somit nicht sinnvoll.
    2. Die Aufenthaltsqualität auf der Reichenhainer Straße ist für meine Begriffe auch trotz Bäumen nicht sonderlich hoch. Durch das Verkehrsaufkommen ist es alles andere als schön unter den Bäumen spazieren zu gehen oder sich auf eine der Bänke zu setzen.
    3. Eine Straßenbahntrasse über die vorhandenen Gleise ist meiner Ansicht nach nicht umsetzbar. In diesem Fall beträgt die Entfernung vom Campus zur Haltestelle mindestens 500 Meter. Für einen attraktiven städtischen ÖPNV ist dies definitiv zu viel. Welcher Student wird schon freiwillig so weit zur Haltestelle laufen, zumal im Winter oder wenn er in einer 15 Minuten Pause den Uniteil wechseln muss? So gut die Idee im ersten Augenblick auch klingt, in der Praxis ist die Entfernung zur Haltestelle einfach zu unattraktiv und die Studenten fahren mit dem Auto oder können auch gleich zur Bernsdorfer Straße laufen und man braucht nur die Linie 51 ein zu stellen.

    Sofern also keine anderen Vorschläge auftauchen hoffe ich aus diesem Grund auf eine neue Reichenhainer Straße mit Straßenbahn (Vielleicht kann sich ja das Stadtforum dafür einsetzen, dass die Straßenbahn bis zum Sportforum oder noch weiter gebaut wird), einem guten Radwegkonzept, einer Verkehrsberuhigung und natürlich vielen neuen Bäumen!

  20. Norman Paschke sagt:

    Danke kms für deinen Kommentar, du sprichst mir aus der Seele. Schade, dass sich so viele Menschen immer an alte Sachen klammern und das Potential in neuen Projekten nicht erkennen.

  21. Studentin sagt:

    Diese Allee gehört zu dieser Straße. Chemnitz sieht sowieso schon grau genug aus…
    Die Buslinie 51 ist vollkommen ausreichend. Zu genüge fahren hier halbleere Straßenbahnen und Busse rum! Wieso optimiert man nicht was vorhanden ist?

  22. Tess sagt:

    Chemnitz ist so und so nicht sonderlich grün. Gerade an der Uni sind diese Bäume, zwischen dem ganzen Grau, jedes Mal ein kleiner Lichtblick am Tag.
    Durch Tiefbauingenieure in der Familie habe ich zwar schon einige unsinnige Planungen gesehen, aber was unbedingt dort eine Tram soll, verstehen selbst diese nicht, da Busanbindungen vorhanden sind und bisher funktionieren. Außerdem sind es zu Fuß bis in die Stadt auch nur 15-20 min..
    Es gibt eben auch Baumaßnahmen, die einfach nur da sind um Arbeit zu schaffen. Bessert lieber mal die vielen Schlagloch-durchfurchten-Straßen vernünftig aus, oder saniert Gebäude um die Stadt ansehnlicher zu machen.
    Ich erachte dieses Projekt genau so sinnvoll, wie einen 2 Mio. teuren „Elektro-Spielplatz“, der alles andere als zum Aggressionsabbau führt, soweit ich das bisher gesehen habe..

  23. Student sagt:

    Bitte bitte lasst die Bäume stehen! Nicht nur dass es zum Ansehen der Stadt viel beiträgt, auch wollen wir keine Straßenbahn! Der Geräuschpegel ist ohne diese auch schon laut genug! Wir wollen nicht dass unsere Straße mal so aussieht wie die Bernsdorfer – GRAU und ALT! Die Allee macht die Uni auch um einiges attraktiver… lockert alles etwas auf! Eine Straßenbahn bis in den Erfenschlag brauchen wir sowieso nicht, so viele Veranstaltungen finden da gar nicht statt.

  24. Marco sagt:

    Wer als Stadtplaner solche Entscheidungen trifft (und jeder, der sie befürwortet) hat damit eine klare Aussage darüber getroffen, dass er kein Chemnitzer ist und aus der Stadt gejagt werden sollte. Nicht nur an dieser Stelle muss man Versagen attestieren. Eine Diskussion über völlig unnötige Straßeneinengungen zu Gunsten völlig unnötiger neuer Radwege und jeder Menge sinnloser 30 Km/h-Zonen möchte ich hier aber mal nicht entfachen. Soll wohl ein Ausgleich für die zu fällende Allee sein.

  25. Toby sagt:

    Was spricht denn eigentlich dagegen, die Bahn auf der bisherigen Straße fahren zu lassen? Das motorisierte Verkehrsaufkommen ist dort ohnehin viel zu hoch und könnte entweder auf 30 km/h beschränkt werden oder komplett auf parallel-verlaufende Straßen umgelenkt werden. Dass das gut funktioniert, sieht man z.B. an der Stollberger Straße, wo genau das vor vielen Jahren geschehen ist. Ich bin auch für eine neue Straßenbahn, aber nicht auf Kosten urbaner Lebensqualität in Form dieser einmaligen Allee, zumal es Chemnitz durch die zweifache Zerstörung im letzten Jahrhundert so schon erbärmlich wenig historische Gebäude/Anlagen/etc. gibt.

  26. Student und Anwohner sagt:

    Die Argumentation der überfüllten Buslinien ist absolut hahnebüchen. Als direkter Anwohner der RH 62 habe ich eine Bushaltestelle genau vor dem Fenster. Es sind lediglich Stoßzeiten, in denen die Linien überfüllt sind. Von ca. 8-10 Uhr hin und von ca. 15 -17 Uhr zurück vom Campus mögen sie das ab und an sein, ja. Aber das ist nichts, was nicht auch 2 zusätzliche Touren regeln könnten. Ansonten fahren die Busse und auch eine Straßenbahn so gut wie leer bzw. halbwegs ausgelastet.

    Das Argument des verbesserten Anschlusses Richtung Aue etc., ist doch auch nur Wunschdenken. Wer gern die über 1h in Richtung Aue mit dem Zug fährt kann das gern vom Südbahnhof zun. Ganz zu schweigen von der Brache bis hinauf zum Campus, die genutzt werden kann. Und es wohnen sicher auch nicht zu viele Mitarbeiter der Institute so, dass sie nach dem Bau den ÖPNV nutzen wollen oder können.

  27. Beobachtender Student sagt:

    Eine Menge geäußerte Zivilisationsfeindlichkeit hier. Als gäbe es abseits der Reichenhainer Straße ja gar nichts Grünes. Wie man unter der Woche, von 9-17 Uhr, überhaupt den Mittelstreifen als ,,angenehme Grünfläche“ wahrnehmen kann, entzieht sich eh‘ meines Verstandes. (Aber ich habe auch nicht so ein Faible für Lärm und Autoabgase. Und sollen nicht sowieso neue Bäume gepflanzt werden? Jene Anwohner, welchen es dann noch nicht grün genug ist, können ja selbst noch was pflanzen – aber man ruft ja ganz deutsch nach dem gottesähnlichen deutschen Staat bzw. dessen entsprechenden Strukturen.)

    Die Straßenbahnanbindung schafft vor allem eine weitere Möglichkeit, Studenten schnell und bequem zum Campus zu bringen.

    J o h a n n e s und M a x haben in dieser Hinsicht gute Argumente geliefert und auch zur potientellen Campusgestaltung interessante Vorschläge gemacht. Klar ist es mit dem Auto bequem – aber wäre es nicht schön, anstelle einer 10-minütigen Parkplatzsuche das Auto einfach (ich formulier’s salopp) ,,irgendwo“ abzustellen und dann schnell in die Straßenbahn/den Bus zu springen und dann in der selben Zeit trotzdem zu Uni zu gelangen?

    Das Semesterticket macht’s möglich.

  28. Kammser sagt:

    Wo kann ich die Kettensäge mieten damit die Bäume zeitnah weg kommen?

    Eine Leistungsfähige Straßenbahnanbindung zum Campus, Reichenhain, Thalheim, Aue ist absolut notwendig und würde die Straße enorm entlasten.

    Als Alternative könnte man ja die Fahrbahn für die Straßenbahn nutzen und die Straße für die Autos komplett sperren!

  29. Anne sagt:

    Zum voranstehenden Kommentar: Meiner Meinung nach sind die Straßenbahnen wesentlich leiser als die Busse. Ich habe 2 Jahre im Wohnheim Rh 35 zur Straße raus gewohnt und weiß, wovon ich spreche, die Busse sind definitiv lauter als eine Straßenbahn.
    Ich kann mich noch nicht so recht entschließen, ob ich für oder gegen die „Modernisierung“ bin. Die Straße an sich finde ich so wie sie ist schon recht ansprechend, allerdings kann ich nicht einfach gegen etwas Neues sein, ohne vorher die Pläne dazu gesehen zu haben. Gibt es denn irgendwo Bilder, wie das ganze mal aussehen soll? Oben ist ja nur ein Link zum zukünftigen Liniennetz zu finden, aber kein Bild der neu gestalteten Straße.

  30. Mandy Schädlich sagt:

    Das darf auf keinen Fall geschehen, dass die Bäume gefällt werden. Wir können froh sein das Chemnitz noch so viel Grün hat und dann soll es für eine blöde Straßenbahn weg gemacht werden?!

  31. Josefine Harwig sagt:

    Kein Student würd sich über die infrastrukturelle Anbindung zum Campus beschweren. Bus und Straßenbahn sind vorhanden – warum also noch eine Straßenbahn?! Wer lernen will braucht Sauerstoff, also lasst uns die Bäume!!!

  32. Michele sagt:

    Bitte die Bäume stehen lassen. Diese Allee gibt ein tolles Bild und jeder genießt es da entlang zu laufen. Eine Sraßenbahn wäre dort völlig überflüssig und störend….

  33. Jörg Kunzmann sagt:

    …Der Natur zu Liebe…. Auch wenn es im öffentlichen Dienst Beschäftigten „manchmal“ sehr schwer zu fallen scheint, nicht nur kurz- oder mittelfristig sondern langfristig zu planen, versucht es wenigstens hierbei. Vielen DANK!

  34. Julia sagt:

    Aus Sicht der Studenten sind die Busse ausreichend! Vielmehr sollte darüber nachgedacht werden Fußgängerüberwege/Ampeln v.a. vor dem Neuen Hörsaalgebäude bzw der Mensa zu bauen.

  35. Sven M. sagt:

    GIBT ES DIE MÖGLICHKEIT EINES BÜRGERENTSCHEIDS?

    Argumente gegen die Bahn:

    1. Es gibt einen BUS (gibt es auf irgendeiner anderen Straße Bahn und Bus parallel?)
    2. Die Stadt ist – soweit ich weiß – PLEITE (an dieser Stelle und mit Bezug auf sinnfreie Investitionen à la „NIMM PLATZ“ sei Verwiesen auf Argument 1!)
    3. Die ALLEE ist ATTRAKTIV und macht die Straße einzigartig!
    4. Mehr Busanschlüsse fassen ebenso mehr Passagiere (sparen halt nur einen Haufen Geld…doof nor?)

    Argumente für die Bahn:
    1. Sie fasst mehr Passagiere (es sei Verwiesen auf Punkt Vier)

    Mein persönlicher Eindruck: „Wow, Chemnitz ist voll modern und das wollen wir mit einer neuen! Straßenbahn zum Campus beweisen“ ist der Handlungshintergrund der Stadt – LIEBE STADTVERWALTUNG – STECKT DAS GELD IN DIE ERNEUERUNG DER STRAßEN!!! Ob gefühlt oder tatsächlich – Ich kenne keine Stadt die soooo schlechte Straßen hat wie Chemnitz = STANDORTNACHTEIL!
    Anbei, Straßenbahn zum Campus wertet den Standort genauso auf wie Busverbindungen aller fünf Minuten (nur letztere kosten wesentlich weniger)!

  36. Keks sagt:

    Dann soll bitte jemand der behinderten CVAG sagen, dass noch mehr Busse benötigt werden. Oder der StuRa muss halt mal seinen Arsch hochkriegen und der CVAG sagen, dass die Busse heillos überlastet sind. Da hilft auch der 5-Minuten-Takt nicht, wenn der Bus so oder so immer zu spät kommt oder dann kleine Busse geschickt werden. Vielleicht sollte da das Problem und eine Lösung gesucht werden. An einen Baum ketten bringt da nichts. Wenn das Problem mit den Bussen vielleicht gelöst werden kann, dann können vielleicht auch die Bäume stehen bleiben.
    Wofür bezahlen wir jedes Semester Unmengen an Geld an den StuRa. Da kann er doch auch in diesem Punkt mal zeigen, dass es ihn gibt.
    Danke!

  37. Frank sagt:

    @Julia: Vollkommen richtig!!! Kein Mensch braucht ne zusätzliche Straßenbahnlinie auf der Reichenhainer Straße. Das ist mal wieder nur so ein dümmliches Prestige-Projekt ohne erkennbaren Nutzen. Aber wahrscheinlich können gewisse Leute sich da so richtig die Taschen vollschlagen…

  38. phil sagt:

    @ max. wa sind das für argumente? die studenten suchen sich andere unis… ja klar.
    diese uni komkurenz hier in der stadt.
    1. es fahren busse. was bringt die bahn denn bitte zusätzlich? nichts. keine verkehrsentlastung oder sonstiges. warum sollten leute plötzlich mit der bahn fahren und nicht mit dem bus, der ja schon genau vor der uni hält. weil die bahn so toll is? leute die mit auto fahren, fahren mit auto. ohne die allee wird der campus zum betonplatz.
    neue perspektiven etc. hör ich hier. welche sollen das denn sein? man kommt doch schon gut zur uni. das sind doch keine wege in dieser stadt. ja man könnte überall dann in die bahnspringen.. toll. man kann auch jetz überall in den bus springen. die argumente die hier gebracht werden sind teilweise einfach nonsinns.
    es geht hier garantiert um ein großprojekt, das subventioniert wird. also isses notwendig. siehe stadionbau. unnötigkeit wird heutzutage mit den argumenten, fortschritt, konkurenzfähigkeit und sonstigem begründet. welchen wettbewerb gibt es denn zb mit bielefeld zu gewinnen? keinen… potential erkennen? welches potnzial soll ne bahntrasse haben? potentiell mehr leute befördern? ok aber wohin? die studenten kommen schon in die uni. und die arbeite in die institute auch. wäre ja schlimm wenn nicht oder?
    renoviert oder reißt mit dem geld lieber uralte gebäude weg aus der stadt. die verkommen und baufällig sind. das wär ne idee.
    soviel geld auszugeben, etwas wegreißen, was solange gebraucht hat um zu entstehen, für ausgedachte gründe, halte ich für absolut unökonomisch.

    und wer denkt ne bahn entlastet die straßen is doch auch schief gewickelt. das einzige was passiert ist. das da ewig baulärm ist. und im endeffekt fährt ne bahn mehr und es gibt nochmehr krach. und dann lassen sie sich bestimmt noch mehr überflüssige ampeln einfallen, dei den verkehr stocken lassen und nochmehr krach produzieren.

  39. Vivien sagt:

    Wenn ihr die Straßenbahn unbedingt die Reichenhainer entlang legen wollt, dann nutzt dafür eine der derzeitigen Auto-Fahrbahnseiten. Der Radweg kann in der Mitte unter den Bäumen entlang verlaufen und die andere Fahrbahnseite kann dann je eine Spur in jede Richtung für die Autos erhalten (durch wegfallenden Radweg ist ja wieder mehr Platz). So hätten alle ihren Willen.

  40. A. Thomas sagt:

    „Mit dem Abriss der Allee wird Chemnitz noch ein bisschen hässlicher!“ Dem kann ich nur zustimmen! Ich würde gern mal von Frau Ludwig hören, dass sie das wirklich richtig findet. Außerdem würden mich mal die Argumente interessieren. Ich bin Anwohner kann direkt auf die Bushaltestelle schauen. Mit den wenigen Studenten wird nicht einmal der Bus voll!

  41. H. Zuber sagt:

    Die Busanbindungen funktionieren? Teilweise kann man an der Zentralhaltestelle 2 Busse der 51 los fahren sehen, ohne dass die Menschen am Bahnsteig großartig weniger geworden sind. Beim dritten Bus, wo man dann schon eine halbe Stunde zu spät kommt, ist dann endlich mal Platz. Deshalb fahre ich auch meistens mit dem Auto…
    Also irgendwas denken sich die Stadtplaner schon dabei. Gut besonders schön ist es nicht Bäume zu fällen, aber in Deutschland gibt es ja zum Glück für alles Paragraphen. Die Stadt ist somit verpflichtet für diese neue Bäume zu pflanzen. Wenn diese dann auch irgendwie auf der Reichenhainer untergebracht werden, könnte man damit leben.

  42. Frank sagt:

    Mal noch ein Argument gegen die Straßenbahn: Sie bringt KEINERLEI ENTLASTUNG.

    Einfache Rechnung:

    Kapazität Straßenbahn – 88 Sitzplätze / 111 Stehplätze – 199 Plätze insgesamt
    http://www.cvag.de/de/Unternehmen/Fahrzeugflotte/Stadtbahnen/Variobahn_6NGT/LDE_Einrichtungswagen_5727.html?sid=CymQYtNPO5QFNfwxZCZHfhMIuG2hgChW

    Kapazität Bus (MAN Lion’s City) – 150 Plätze
    http://www.mantruckandbus.de/man/media/migrated/doc/mn_group_2/Lions_City__de_.pdf

    Natürlich passen in die Bahn erstmal mehr Leute rein, aber da wird es keinen 5-Minuten-Takt geben! D.h. per Bahn könnten in 10 Minuten rund 200 Leute befördert werden, per Bus aber 300!

  43. Kammser sagt:

    …wie gut das die neue Uni Bibliothek auf der Straße der Nationen gebaut wird.

    Wer die Diskussion um den Innenstadtcampus verfolgt hat [1] sieht auch das viele neue Gebäude – v.a. für die WiWi Fakultät in der Innenstadt gebaut werden sollen. Dann möchte ich mal sehen wie die CVAG die Massen mit ihren Bussen wegbringen will…

    [1] http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/thema-perspektiven-in-chemnitz/Innenstadt-Campus-vor-2020-moeglich-artikel7502334.php)

  44. Luciano Sbaraglia sagt:

    Infrastrukturelle Verbesserungen sind gerade für eine Stadt wie Chemnitz wichtig. Mit Charm oder der Gleichen, wie Dresden, Leipzig oder Berlin kann Chemnitz einfach nicht konkurieren, aber dafür mit öffentlichen Leistungsstrukturen, wie ein gutes Nahverkehrsnetz. Schönheit der Umgebung hin oder her, aber der Allee-Mittelstreifen ist einfach ungenutzter Platz. Und erstmal vorweg, es gab und gibt Zeiten, da waren die Busse rammelvoll – ich erhoffe mir daher durchaus eine Kapazitätenverbesserung. Muss aber ehrlich sagen, ich weiss nicht ob die Buslinie parallel dazu aufrecht erhalten wird?!
    Wieauchimmer … Man kann über alles streiten, man sollte über alles streiten, man sollte viele Argumente austauschen und diskutieren … Aber einerseits lehne ich zumindest diese allseits überzogene Emotionalität dazu ab, und grundsätzlich das Naturargument. Bäume??!! … Ob diese „Verbesserung“ effizient ist und kostentechnisch Sinn macht muss erörtert werden! Aber bitte nicht unter einem konspirativen Verweis, dunkle Mächte hätten davon was, oder die „armen Bäume“.
    Ich halte Chemnitz für eine sehr grüne Stadt.

  45. Frank sagt:

    @kms: Klingt ja alles wunderschön, sagt aber irgendwie gar nix. Deshalb meine konkrete Frage: Wo genau liegt Deiner/Ihrer Meinung nach der Vorteil der Bahn? Wie oben bereits geschrieben schafft sie keine neuen Transportkapazitäten – im Gegenteil!

  46. Frank sagt:

    Ahso, und nochwas: Bahnen mögen in großen Städten mit viel Platz durchaus Sinn machen, aber in Chemnitz sind die Räumlichkeiten und Entfernungen sehr überschaubar.

  47. Senior de Tree sagt:

    „…Wer den Bus allen Ernstes als Alternative zu einer Stadtbahn begreift, der hat (mit Verlaub) keine Ahnung von der Materie…“ (kms) – eine ziemlich arogante Aussage! Elektromobilität und Flexibilität sind bei einer Busvariante nicht zu unterschätzen. Nur weil es in Städten, mit denen wir Chemnitz bei allem Lokalpatriotismus wirklich nicht vergleichen sollten und können, eine Stadtbahn gibt, spricht das nicht gleichzeitig von Qualität. Zugegeben – die Beispiele sind gut gewählt. Auf Chemnitz aber auf Grund der Infra- und Bevölkerungsstruktur nicht unmittelbar übertragbar.

  48. Claudia H. sagt:

    Wenn ich hier immer wieder Kommentare lese, die Trasse müßte gebaut werden, um Studenten am besten bis vor die Tür zu fahren, dann ist mein Pegel gleich auf 250.
    Was haben die Leute gemacht, die in den letzten Jahren da studiert haben? Ja richtig. Sie haben es überlebt.
    Es gibt immer Alternativen, um zum Ziel zu kommen. Eine wäre u.a. , sich einfach rechtzeitig auf den Weg zu machen. Dann muß man sich auch nicht „abhetzen“.
    Man sollte mal darüber nachdenken, was man so von sich gibt.
    Es gibt wirklich andere Baustellen, die dringender saniert werden müssen.
    Ich kann auch nicht erwarten, daß mein Chef jeden Morgen die Limosine schickt, nur damit ich zum Dienstbeginn anwesend bin.

    Ich habe seit ca. 16 Jahren mit Studenten zu tun. Dazu kann ich leider nur sagen: Das Niveau sinkt und die Ansprüche der Studenten steigen. Und großteils wird man noch unverschämt dabei.

  49. Ramon Müller sagt:

    Eine sinnvolle Vorlesungs- und Raumplanung würde da schon viel bringen, um nicht zwischen den Uni-Teilen zu pendeln zu müssen. Die Straßenbahn lädt dann dazu ein, noch schlechter zu planen.

  50. Heinz Heine sagt:

    Typisch Chemnitz! Von der Planung für diese Stadt kann man eigentlich auch nichts anderes erwarten als die Vernichtung der letzten grünen Gürtel.

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